Was tun bei Epicondylitis, dem Tennisarm (Tennisellenbogen)?

Schönes Wetter zieht uns immer wieder hinaus ins Freie: Golfer auf den Golfplatz, Tennisspieler auf den Centrecourt oder je nach Sportart irgendwo hin, wo wir uns und unsere Extremitäten sportlich betätigen. Wer noch nie etwas von einem Tennis- resp. Golferarm gehört hat, wird sich vielleicht nicht so ganz mit den unangenehmen Nebeneffekten seines Sports befasst haben müssen (Anm.: Der oder die Glückliche!).

Ungefähr 90% all jener, die unter einen „Tennisarm“ leiden sind aber keine Tennisspieler. Es handelt sich vielmehr um ein falsches und zu Überlastungsschäden führendes Bewegungsmuster verschiedenartiger Sportarten, Freizeitaktivitäten oder unterschiedlicher Berufsgruppen. Dazu gehören u.a.: Boxen, Squash, Badminton, Tischtennis, Diskuswerfen, Segeln, Surfen, Kanusport, Darts, Kunstturnen und Fechten, Menschen, die viel mit der Maus am Computer arbeiten müssen („Maus-Arm“), Geigenspielen, Hausarbeit (Bügeln, Rasenmähen, Putzen), Berufskraftfahrer, Bauarbeiten, Hand- und Heimwerken oder Hobby-Gärtnern…

Sollte es also einmal soweit sein, dass ein Arm nicht mehr so uneingeschränkt beweglich ist und erhebliche Schmerzen nach einer mehr oder weniger monotonen und dauerhaften Bewegung auftreten, können durch Überlastung von Muskeln, Sehnen (Ellenbogensehne) und Oberarmknochen diese gereizt werden und sich sich eine Entzündung entwickeln.

Eine passende Therapiemöglichkeit bietet hier wieder einmal ein Kinesio-Tape, das auch bei einem „Tennisarm“ neben einer Muskelstimulanz auch schmerzlindernd fungiert.

Sie möchten ebenfalls einen „Tennisarm“ behandeln? Alle Details finden Sie hier!

Abb.: Taping bei Tennis- bzw. Golferarm