Archiv für Kategorie Kritik
Alles „NEU“ macht der 12. Dezember…
Verfasst von Dominik Truschner unter Kritik, Reisen am 12. Dezember 2010
Der neue ÖBB-Fahrplan und die neuen Reisebestimmungen sind wahrlich eine absolute Zumutung für viele Kunden geworden. Einsparungen sind notwendig, werden aber, auf dem Rücken der Kunden asugetragen früher oder später zu einem Bumerang für jedes Unternehmen.
Ich persönlich sehe zwar kein Problem meinen Fahrschein am Automaten zu besorgen. Allerdings fehlt dazu eine ganz wichtige Voraussetzung: Die Verfügbarkeit eines solchen an jeder Haltestelle, bzw. im Zug selbst!
Natürlich darf ich dann ohne Fahrschein einsteigen, werde aber gezwungen (so die neuen Beförderungsbestimmungen) mich unmittelbar beim Zugbegleiter einzufinden, um einen solchen zu erwerben. Da stellen sich natürlich noch weitere Fragen, wie z.B.:
- was zwischenzeitlich mit meinem Gepäck passiert, das unbeaufsichtigt an meinem u.U. schwer ergatterten Platz zurückbleibt,
- wo ich den Zugbegleiter dann finde (am hinteren oder vorderen Zugende?),
- wie ich dem Zugbegleiter beweisen kann, dass ggf. der an dieser Haltestelle vorhandene Automat keine Fahrkarte ausgeben konnte weil defekt,
- wie die Zahlung nun erfolgt, da ich ja kein Geld dabei hatte und eigentlich mit Karte zahlen wollte,
- ich den Ticketautomaten im Zug nicht nutzen kann, da defekt und kein Zugbegleiter dabei ist,
- kein Ticketautomat im Zug vorhanden ist und der Zugbegleiter nicht unmittelbar auffindbar ist,
- wie gehen ältere, gebrechliche oder (auch teilweise) behinderte Menschen damit um, bzw. wie wird denen dann geholfen,
- usw.
Es handelt sich hier nur um einige Fragen, die eindeutig zeigen, dass dieser Einfall einem nicht logisch denkenden Gremium eingefallen sein muss, Personen, die mit borniertem Verstand nicht absehen können und wollen, was die Veränderung bzw. Abschaffung von für den Kunden so oder so schon stark auf das Mindeste reduzierten kleinen Wichtigkeiten an anderen Ecken und Enden verursachen, Unmenschen, denen ein interdisziplinäres Denken fehlt, da sie nur positive Bilanzen sehen wollen, die aber interessanterweise seit deren Einstellung als Entscheidungsträger immer schlechter wurden, …
Da stelle ich abschließend nur noch eine Sache in den Raum: Wieso schaffen es Transportunternehmen in anderen Ländern (z.B. Schweiz, Frankreich oder sogar Deutschland) ein für den Kunden attraktives Angebot zu schaffen, das absolut problemlos angenommen wird, wirtschaftlich ausgereift ist und Fahrpläne mit ausreichender Auswahl an Zügen dem Kunden bereitstellt?
Filmtipp: R.E.D. – Älter, Härter, Besser
Verfasst von Dominik Truschner unter Bericht, Bruce Willis, Film, Kino, Kritik am 21. Oktober 2010
Heutzutage nennt man es „All Star Concept“ oder „Ensemble-Kino“, früher hieß es „Staraufgebot“. Der Wunsch in den Ruhestand versetzten Helden ein Revival zu gönnen, hat auch schon Clint Eastwood mit „Space Cowboys“ den verdienten Erfolg gebracht. So scheint es auch mit R.E.D., was soviel bedeutet wie Retired – Extremely – Dangerous: Ein Muss für alle Bruce Willis Fans.
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Wickie became real
Michael „Bully“ Herbig hat wieder einmal einen Film aufs Tapet gebracht, der in seiner Aufmachung bei vielen Kinobesuchern mit Sicherheit einige (Kindheits-)Erinnerungen wachruft. Wer kennt sie nicht die tapferen Männer aus Flake rund um Wickie, die vielen von uns so manch spannende Nachmittage bescherten. Zum Rest des Beitrags »
Ein Bericht aus Ischl
Verfasst von Dominik Truschner unter Bericht, Kritik, Trinken am 27. Juni 2009
Der ambitionierte Restaurant- und Café-Besucher ist es gewohnt zu seinem kleinen Braunen, der Melange oder eventuell zu seinem Glas Rotwein ein Gläschen Wasser zu genießen. Wir in Wien sind es außerdem gewohnt ein Glas Wasser auf Verlangen beim Service zu erhalten, falls wir zu unserer Konsumation schnell ein wenig Flüssigkeit benötigen oder wenn wir schnell ein Medikament einnehmen müssen. Sehr verdutzt waren einige meiner Kollegen allerdings, als ihnen im Franz Lehár Restaurant im Kongress & Theaterhaus Bad Ischl (Adresse Kurhausstr. 8, 4820 Bad Ischl, Österreich) bei einer nicht unwesentlichen Konsumation je Glas Wasser, das sie bestellt haben EURO 0,60 in Rechnung gestellt wurden. (Anm.: Einige haben im Laufe eines kompletten Essens einige Gläser Wasser getrunken, ohne dies gewusst zu haben!)
Selbst mir wurde für die notwendige Einnahme eines Medikaments diese stolze Summe abverlangt.
Ich möchte abschließend nur noch anmerken, dass meine zukünftigen Besuche in Bad Ischl ohne einem Besuch in diesem Lokal stattfinden werden.
siehe auch wko.at
Eine Restaurantkritik – Update
Verfasst von Dominik Truschner unter Bericht, Essen, Kritik, Trinken am 18. Juni 2009
Ich möchte an dieser Stelle als Nachtrag zu meinem letzten Beitrag eine interessante Beobachtung aus dem Vapiano im ersten Bezirk kundtun:
- Wenig Stress (d.s. in der Regel eine geringe Anzahl an Gästen um ca. 22:00 Uhr, die zum Glück auch nicht zur selben Zeit zum Bestellen antreten) bedeutet unfreundliches Service.
- Viel Stress (d.s. unzählige Kunden, die teilweise gleichzeitig ihre Bestellung zur Mittagszeit aufgeben und wohlgemerkt unter Zeitdruck stehen) bedeutet freundliches Service.
Das möge vielen Lesern zur Vergabe einer positiven Meinung genügen. Ich finde es noch nicht hundertprozentig befriedigend. Man soll mir die Freundlichkeit auch in stressfreien Zeiten zeigen. Dann haben sie es geschafft mich ganz positiv zu stimmen.





