Archiv der Kategorie Bericht

Ein Bericht aus Ischl

Der ambitionierte Restaurant- und Café-Besucher ist es gewohnt zu seinem kleinen Braunen, der Melange oder eventuell zu seinem Glas Rotwein ein Gläschen Wasser zu genießen. Wir in Wien sind es außerdem gewohnt ein Glas Wasser auf Verlangen beim Service zu erhalten, falls wir zu unserer Konsumation schnell ein wenig Flüssigkeit benötigen oder wenn wir schnell ein Medikament einnehmen müssen. Sehr verdutzt waren einige meiner Kollegen allerdings, als ihnen im Franz Lehár Restaurant im Kongress & Theaterhaus Bad Ischl (Adresse Kurhausstr. 8, 4820 Bad Ischl, Österreich) bei einer nicht unwesentlichen Konsumation je Glas Wasser, das sie bestellt haben EURO 0,60 in Rechnung gestellt wurden. (Anm.: Einige haben im Laufe eines kompletten Essens einige Gläser Wasser getrunken, ohne dies gewusst zu haben!)

Selbst mir wurde für die notwendige Einnahme eines Medikaments diese stolze Summe abverlangt.

Ich möchte abschließend nur noch anmerken, dass meine zukünftigen Besuche in Bad Ischl ohne einem Besuch in diesem Lokal stattfinden werden.

siehe auch wko.at

Eine Restaurantkritik – Update

Ich möchte an dieser Stelle als Nachtrag zu meinem letzten Beitrag eine interessante Beobachtung aus dem Vapiano im ersten Bezirk kundtun:

  • Wenig Stress (d.s. in der Regel eine geringe Anzahl an Gästen um ca. 22:00 Uhr, die zum Glück auch nicht zur selben Zeit zum Bestellen antreten) bedeutet unfreundliches Service.
  • Viel Stress (d.s. unzählige Kunden, die teilweise gleichzeitig ihre Bestellung zur Mittagszeit aufgeben und wohlgemerkt unter Zeitdruck stehen) bedeutet freundliches Service.

Das möge vielen Lesern zur Vergabe einer positiven Meinung genügen. Ich finde es noch nicht hundertprozentig befriedigend. Man soll mir die Freundlichkeit auch in stressfreien Zeiten zeigen. Dann haben sie es geschafft mich ganz positiv zu stimmen.

Eine Restaurantkritik

Ich freue mich immer über neue Lokale, die in Wien ihre Pforten öffnen. Es gibt doch nichts Angenehmeres als eine große Vielfalt an verschiedenen kulinarischen Genüssen erleben zu können. Das, was mir allerdings ein wenig abhanden kommt ist eine wirkliche Vielfalt, wie ich sie schon andernorts erlebt habe. Verschiedenste Lokale unterschiedlichster Kulturen und Völker, Nationen oder sogar derer Regionen haben sich fast nahtlos aneinander gereiht.
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Zeitraffer

Das Fernsehhighlight von Channel 7 aus Sydney: Erleben Sie den Aufbau der kolossalen Kulisse im Olympia Stadion in Sydney, Homebush.

Das Ende der Ballsaison

Wieder einmal hat die Ballsaison ihr Ende gefunden. Es ist ein spektakuläres Ende mit einem Event, das farbenfroher nicht sein kann. Wie jedes Jahr hat auch diesmal die International Atomic Energy Agency (IAEA) ihren Ball veranstaltet und tausende begeisterte Ballgäste freudestrahlend in die Wiener Hofburg gebracht. Wir sehen nicht nur Frack, Smoking oder klassische Ballkleider in einer Frabe. Viele Gäste freuen sich ihre traditionelle Nationaltracht zu zeigen. Indische Saris, Japanische Kimonos, Koreanische Hanboks, Schottische Kilts, Österreichische Trachten, ja sogar Vietnamesische Áo dàis waren vertreten.

Es ist ein Ball, der im Gegensatz zu anderen Ball-Veranstaltungen von diesen Gästen aus so vielen verschiedenen Nationen lebt. Sie sind dort nicht nur Publikum, sie sind der Ball. Es ist ein Zusammentreffen vieler verschiedener Kulturen unter dem Zeichen einer der wichtigsten UNO-Organisationen mit Sitz in Wien.

Jedes Jahr freuen wir uns wieder dort hinzugehen. Jedes Jahr kommen wir gerne wieder. Und jedes Jahr werde ich immer häufiger nach diesem Ball gefragt. Und wie immer kann ich nur Folgendes sagen: „Besucht diesen Ball nicht nur weil er in der Hofburg ist, sondern weil er viel verschiedene Musikgruppen aufwartet, von denen jede unterschiedliche Musikrichtungen bietet und man daher abwechslungsreich tanzen kann und außerdem: weil es ein ausgezeichnetes Buffet gibt.“

Jetzt ist der Alltag wieder eingekehrt. Die Ballsaison zu Ende. Es wird sie wieder geben. Und auch den IAEA-Ball. Nächstes Jahr.