Der Wille, vielen Wiener/-innen (und auch andere Österreicher/-innen) den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel schmackhaft zu machen dürfte nicht unbedingt die Unternehmensphilosophie der Wiener Linien sein. Als passionierter Benützer öffentlicher Verkehrsmittel im VOR – Verkehrsverbund Ost Region und auch der ÖBB stehe ich schon jetzt immer öfter lange wartend bei diversen Haltestellen und harre mit teilweise starrem Genick die neue Anzeigetafel im Auge behaltend, wann denn nun endlich mein/e Bus/Bim/U-Bahn einfahren möchte.
Dies fällt mir sogar schon unter der Woche, vor allem gegen 14:30 Uhr auf. Die Wartezeit bei einer Station für fünf Linien, welche dieselbe Route haben, beträgt im Schnitt jeweils 7-9 Minuten, wobei alle fünf Linien interessanterweise zum (mehr oder weniger) selben Zeitpunkt einfahren und nicht abwechselnd alle 2 Minuten nacheinander, womit ein 10-Minuten Intervall je Linie gerechtfertigt wäre.
So sehr ich den Umweltschutzgedanken oder die Verminderung des teilweise unnötigen Verkehrs in der Stadt als überaus wichtig erachte, die Verlängerung der Intervalle kann bei der derzeitigen logistischen Planung der Wiener Linien sicher nicht das richtige Zeichen für den Umstieg auf die „Öffis“ sein.
Links
- siehe wien.orf.at
- Wiener Linien
- ÖBB
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