Na ja, als Kind war das recht lustig. Abgesehen davon, dass man sicherlich zuerst eine entsprechende Anzahl an Schimpfwörtern in seinen Wortschatz aufnimmt, da jedermann/-frau resp. Kind auf diverse Verbalattacken Gleichaltriger schlagfertig reagieren will, war das regelmäßige Lesen von fremdsprachigen Comic-Heften das Non-Plus-Ultra schlechthin. Im Lycée war das kaum anders. Spielerisches Lernen war am Anfang eines der Grundprinzipien meiner Lehrer. Und als Klassiker empfanden wir (und so ist es noch heute!), die Konsumation der „Tintin“-Bücher und -Filme. Auf Deutsch wird er schlicht „Tim“ genannt und sein treuer Weggefährte „Milou“ erhielt den wenig einfallsreichen Namen „Struppi“ – kurz: Tim und Struppi!
Der Grund für diese Reminiszenz ist der heutige 100. Geburtstag seines Erfinders: Hergé. Viele Kinder und Jugendliche verdanken ihm die Beherrschung der französischen Sprache.
Auch ich.
Vielleicht habe ich ihn gerade deswegen heute noch so gern. Da stellte sich auch nicht die Frage, ob ich mir die 2 DVD-Boxen mit allen Folgen kaufen sollte oder nicht. Auf jeden Fall, so finde ich, ist auch für andere, die „Tintin und Milou“ (Tim und Struppi) nicht kennen, das Lesen der Comic-Hefte oder für die Couch-potatoes auch die filmische Adaption in Form der Zeichentrickserie sicherlich ein Erlebnis der besonderen Art.
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